Ergänzungen für Planungssysteme, wenn Standardlogik nicht ausreicht

Forecasting erzeugt noch keine belastbare Planung. Wir schließen die Lücke zwischen Prognose und Entscheidung.

Wir entwickeln maßgeschneiderte Forecasting- und KI-Lösungen für komplexe Supply-Chain-Entscheidungen und übersetzen belastbare Forecasts in wirksame Planungslogik neben SAP IBP, OMP, Kinaxis und bestehenden ERP- und Planungssystemen.

Für Unternehmen mit komplexen Planungsprozessen, langen Lieferzeiten, variantenreichen Portfolios und hohen Service-Level-Anforderungen entwickeln wir belastbare Speziallogik dort, wo Standardsysteme zwar vorhanden sind, aber mit echten Daten, echten Restriktionen und echten Zielkonflikten konfrontiert sind.

Von der Prognose zur belastbaren Planung.

Für planerisch anspruchsvolle Fälle ergänzen wir nicht nur individuelle Logik jenseits des Standards, sondern sorgen dafür, dass aus Forecasts tatsächlich belastbare Planungsentscheidungen werden.

Die Erfolge unserer Kunden.

Das haben unsere Kunden durch unsere Unterstützung erreichen können.

+15 %
gegenüber dem Benchmark

bei dem Vergleich der Forecast-Güte mit einem großen Planungssystem.

Patentanmeldung

aus einem Forecasting-Projekt.

Was ist bei Ihnen möglich? Unser Rechner zeigt Ihnen in 30 Sekunden einen typischen wirtschaftlichen Hebel und macht das Potenzial einer ergänzenden Planungslogik greifbar.

Jetzt Ihr Potenzial bestimmen

Ihre Standardplanung funktioniert. Nur nicht für jeden Fall.

Moderne Planungssysteme sind stark, wenn Prozesse stabil sind, ausreichend Historie vorliegt und Standardlogiken greifen.

Herausfordernd wird es an zwei Stellen: erstens bei echten Spezialfällen, die über den Standard hinausgehen, etwa neue Produkte ohne Historie, sporadische Ersatzteilbedarfe, lange Wiederbeschaffungszeiten, volatile Märkte oder besondere Einflussfaktoren. Zweitens dort, wo die fachliche Feineinstellung über die Qualität der Planung entscheidet: bei Forecast-Level, Hierarchien, Methodenwahl, Sondereffekten, manuellen Overrides und Service-Level-Logiken.

Mit Demo-Daten wirkt eine große Planungslösung oft schnell plausibel. Mit echten Daten zeigt sich, ob die Logik auch unter realen Bedingungen belastbar ist. Und dann beginnt die Arbeit.

Standardplanung

  • Stabile Kernprozesse
  • Artikel mit langer Historie/NOS-Artikel
  • Standardisierte Forecasting-Logiken
  • Robuste Regelversorgung

Anspruchsvolle Planungsfälle

Cold Start Slow Movers Hierarchien Sondereffekte Excel-Workarounds Manuelle Overrides Sonderlogiken Indikatoren Lange Lead Times Sporadische Nachfrage Long Tail

prognostica als ergänzende Planungslogik

Wir ergänzen Planungssysteme dort, wo Standardlogik an Grenzen stößt und wo fachliche Feineinstellung über belastbare Planung entscheidet.

Vom Forecast zur Planung

Gute Prognosen sind nur der Anfang. Entscheidend ist die Übersetzung in Planung.

Der eigentliche Mehrwert entsteht oft nicht im reinen Forecasting, sondern in der Frage, wie ein Forecast in einem Planungssystem wirksam wird. Genau dort liegt ein großer Teil des fachlichen und methodischen Customizings.

Deshalb betrachten und bewerten wir die Planungsstrategie ganzheitlicher. Am Ende zählt nicht nur, ob eine Forecast Accuracy hoch ist, sondern ob die Logik unter realen Bedingungen zu den gewünschten Ergebnissen führt, etwa beim Service-Level, bei Beständen oder beim Planungsaufwand.

Dabei setzen wir nicht im luftleeren Raum an: Wir kennen die typischen Pain Points der S&OP-Praxis, von manuellen Overrides und Abstimmungsschleifen bis zu Zielkonflikten zwischen Verfügbarkeit, Bestand und operativer Umsetzbarkeit, und adressieren diese gezielt in der Planungslogik.

Planungsebene wählen

Artikel, Kunde, Region oder Hierarchie: Die richtige Ebene entscheidet über Vorhersagegüte, Stabilität und Nutzbarkeit.

Methoden & Parameter passend einstellen

Sporadische Zeitreihen, Long Tail oder Sondereffekte brauchen andere Logiken als saubere Standardsegmente. Ebenso wichtig ist die Frage, wie Forecasts überhaupt sinnvoll bewertet werden sollten und welche Prognosegütemaße zum jeweiligen Planungsfall passen.

Einflussgrößen sauber bewerten

Promotions, Marktveränderungen, manuelle Overrides und externe Indikatoren müssen fachlich sinnvoll in die Planung eingebracht werden.

Planungswirkung absichern

Ein Planer-Navigationssystem segmentiert Planungsobjekte gezielt: Wo ist manuelle Anpassung sinnvoll, und wo kann sich der Planer auf die automatische Planung verlassen? Erst so wird aus Forecasts eine belastbare Entscheidung.

Spezialisierte Ergänzungen für SAP, OMP oder Kinaxis.

Wir setzen dort an, wo Standardverfahren an Grenzen stoßen: bei individuellen Forecasting-Fragestellungen, die tiefes mathematisches, statistisches und prozessuales Verständnis erfordern.

Unsere Lösungen laufen zunächst bewusst schlank neben Ihrer bestehenden Systemlandschaft. So entsteht schnell ein belastbarer Prototyp mit echten Daten, ohne Ihr Kernsystem anzufassen. Wenn der Nutzen belegt ist, kann die Lösung schrittweise erweitert, produktiv betrieben und bei Bedarf in Ihre ERP- oder Planungssysteme integriert werden.

Visual des Spezialprognose-Layers zwischen Standardplanung und besonderen Planungsfällen

Schnell validierbar

Prototyp mit echten Daten statt monatelanger Konzeptphase.

Mathematisch fundiert

Individuelle Modelle statt Standardparameter.

Systemoffen integrierbar

Start als Stand-alone-Lösung, später über Schnittstellen erweiterbar.

Umsetzung mit future

Mit future schneller von der Logik zur Umsetzung.

Nicht jeder anspruchsvolle Planungsfall muss technisch von Grund auf neu aufgebaut werden. Je nach Anwendungsfall entwickeln wir die notwendige Prognose- und Entscheidungslogik individuell oder nutzen unsere Software future als beschleunigende Basis. So kommen wir schneller von der fachlichen Fragestellung zu einem belastbaren Prototyp mit echten Daten.

future hilft uns, bewährte Forecasting-Bausteine, Datenlogik und Integrationsmuster gezielt dort einzusetzen, wo sie Ihren Planungsprozess robuster machen. Gleichzeitig bleibt genug Raum für genau die Speziallogik, die Ihr Standardsystem heute nicht sauber abbildet, sei es bei Ersatzteilen, Cold-Start-Situationen, Long-Tail-Artikeln, Hierarchien oder besonderen Einflussfaktoren.

Für Sie bedeutet das: weniger technischer Neuaufbau, schnellere Validierung, ein sauberer Weg in den produktiven Betrieb und bei Bedarf eine schrittweise Integration in Ihre bestehende Systemlandschaft.

Mehr zu future als Umsetzungsbasis
future Logo

Schneller zum belastbaren Prototyp

Mit echten Daten, bewährten Bausteinen und klarer Fokussierung auf den konkreten Planungsfall.

Weniger technischer Neuaufbau

Bestehende Komponenten aus future verkürzen den Weg von der Idee zur nutzbaren Lösung.

Sauber integrierbar

Start als schlanker Layer neben dem Standardsystem, später erweiterbar und über Schnittstellen anschlussfähig.

Typische anspruchsvolle Planungsfälle

Vier Situationen, in denen ergänzende Planungslogiken sinnvoll sind

01

Neue Produkte ohne Historie

Cold Start Neuprodukte Keine Historie Ersatzteile

Wir nutzen Produktstrukturen, Stücklisten, Metadaten, semantische Ähnlichkeiten und historische Vergleichsartikel, um belastbare Initialprognosen zu erzeugen, bevor klassische Forecasting-Verfahren überhaupt genügend Daten haben.

Typische Fragestellung: Welche Ersatzteile eines neuen Produkts müssen wir initial bevorraten und in welcher Menge?

02

Sporadische Nachfrage und Long-Tail-Artikel

Long Tail Slow Movers Sporadische Nachfrage Bestandsrisiko

Viele Ersatzteile, C-Teile oder Serviceartikel haben seltene, unregelmäßige Bedarfe. Wir modellieren Nachfragewahrscheinlichkeiten, Verbrauchsmuster, Unsicherheiten und Service-Level-Auswirkungen, um bessere Entscheidungen für Bestand und Verfügbarkeit zu ermöglichen.

Typische Fragestellung: Wie sichern wir Verfügbarkeit, ohne den Long Tail mit Überbestand zu belasten?

03

Sondereffekte, Events und manuelle Planungslogiken

Sondereffekte Promotions Indikatoren Marketing Spendings Manuelle Overrides Sonderlogiken

Promotions, Produktumstellungen, Marktveränderungen, kundenspezifische Sonderbedarfe oder Einmaleffekte verzerren historische Daten. In Planungssystemen wie SAP lassen sich dafür zwar Werte für Marketingeffekte oder ähnliche Einflussgrößen hinterlegen, aber in der Praxis ist oft unklar, wie diese überhaupt sinnvoll gewählt werden sollten. Mit unserer Hilfe bzw. einer zusätzlichen Planungslogik lässt sich dieser Effekt mathematisch fundiert bestimmen, bei Bedarf unter Einbezug von Markt-, Branchen- und Marketingindikatoren.

Typische Fragestellung: Welche Effekte gehören in den Forecast, welche sollten bewusst ausgeschlossen werden und welche zusätzlichen Indikatoren helfen, Promotions und Marktveränderungen realistisch zu bewerten?

04

Vorhersageebene und hierarchische Forecast-Logik

Hierarchien Aggregation Forecast Level Reconciliation SAP

Bevor ein Planungssystem einen guten Forecast liefern kann, muss oft zuerst geklärt werden, auf welcher Ebene überhaupt prognostiziert werden sollte: Artikel, Warengruppe, Region, Kunde oder eine andere Hierarchiestufe. Wir analysieren Nachfrageverhalten, Datenqualität und Aggregationslogik, um die passende Vorhersageebene belastbar zu bestimmen und übernehmen bei Bedarf auch die Reconciliation zwischen den Hierarchiestufen.

Typische Fragestellung: Auf welchem Gruppierungslevel sollten wir den Forecast erstellen, damit Planungssystem und Planer wirklich belastbare Ergebnisse erhalten?

Beispielrechnung für einen typischen ROI-Hebel im Spezialsegment

Machen Sie Bestandsrisiko und Kapitalbindung in 30 Sekunden sichtbar.

Prüfen Sie in wenigen Sekunden, wie viel Kapital Sie heute in Spezialsegmenten binden, um Unsicherheit, lange Wiederbeschaffungszeiten und hohe Lieferanforderungen abzusichern.

Wenn sich Ihr Forecast-Fehler in diesem Segment um verbessert, sehen Sie sofort, welches Sicherheitskapital Sie bei Ihrem gewählten Service-Level potenziell freisetzen könnten.

Der Rechner zeigt bewusst nur einen exemplarischen ROI-Pfad über Sicherheitskapital. Zusätzliche Effekte wie Zeitgewinn, weniger manuelle Eingriffe und bessere Entscheidungen in anspruchsvollen Fällen sind nicht Bestandteil dieser Rechnung.

Mathematische Logik

Sicherheitsbestand = z × Prognoseunsicherheit × √Lead-Time

Konservative ROI-Annahme

Gewählter Service-Level, angenommene Fehlerreduktion und Bewertung des frei werdenden Kapitals mit WACC.

Kapital, das aktuell im Spezialsegment gebunden ist.

Lieferfähigkeit, die Sie heute in diesem Segment absichern.

Näherung für MAPE/WAPE in Ihrem Spezialsegment.

Durchschnittliche Wiederbeschaffungszeit in Monaten.

WACC als jährlicher Finanzierungseffekt auf freigesetztes Kapital.

Erwartete Verbesserung des Forecast-Fehlers durch die spezielle Planungslogik.

Live-Ergebnis

Ihr aktueller Forecast bindet Kapital, um Unsicherheit zu puffern. Mit einer angenommenen Fehlerreduktion um ergibt sich folgendes Potenzial:

Potenziell freisetzbares Kapital

Das entspricht Ihres betrachteten Segmentbestands.

Jährlicher Cashflow-Effekt

Zinsertrags- bzw. Finanzierungseffekt auf Basis Ihres WACC.

Optimierter Forecast-Fehler

Reduktion des Fehlers durch einen spezialisierten Forecasting-Layer.

Gebundenes Sicherheitskapital heute
Gebundenes Sicherheitskapital mit prognostica

Nächster Schritt

Fordern Sie den ausführlichen Report an und bekommen Sie einen Eindruck über das volle Potenzial. Lassen Sie uns im anschließenden Use-Case-Check prüfen, wie belastbar diese Logik für Ihren konkreten Planungsfall ist und welche Daten- und Prozesshebel den größten Effekt haben.

Der Rechner zeigt bewusst nur einen Ausschnitt. Der tatsächliche Mehrwert einer individuellen Planungslogik entsteht in der Praxis oft nicht nur durch geringere Kapitalbindung, sondern auch durch weniger Planungsaufwand, weniger Fehler in Ausnahmesituationen und bessere Entscheidungen unter Unsicherheit. Genau deshalb schauen wir im nächsten Schritt auf Ihren konkreten Use Case, Ihre Daten und den tatsächlichen Business Impact.

Use-Case-Check vereinbaren

Beispielhafter Use Case

Use Case: Forecasting für neue Ersatzteile vor dem Produktlaunch

Ein typischer Anwendungsfall ist die Planung von Ersatzteilen für neue Appliances, ohne historische Nachfrage, aber mit langen Lieferzeiten und hohem Service-Level-Druck.

Für neue Geräte entstehen neue Ersatzteile. Klassische Forecasting-Verfahren können mangels Historie kaum belastbare Werte liefern. Gleichzeitig müssen Teile häufig früh bestellt werden, weil Lieferzeiten mehrere Monate betragen können.

Eine separate Planungslogik analysiert die Stücklisten neuer Appliances, findet semantisch und strukturell ähnliche Teile in bestehenden Geräten und leitet daraus Failure Rates und Initial-Forecasts ab.

Planer erhalten dabei nicht nur eine Zahl, sondern eine nachvollziehbare Empfehlung: vergleichbares Proxy-Teil, Matching-Begründung, historische Verbrauchsbasis, abgeleitete Rate und empfohlene Initialmenge.

Drei Nutzenpunkte

Cold Start gelöst

Forecasts entstehen, bevor eigene Nachfragehistorie vorhanden ist.

Planer bleiben in Kontrolle

Jede Empfehlung ist erklärbar und manuell anpassbar.

Skalierbar statt Excel-Workaround

BOMs, Metadaten, Verbrauchshistorien und Appliance-Forecasts werden systematisch verknüpft.

Ihre Herausforderung ist wahrscheinlich anders.

Genau deshalb starten wir nicht mit einer Standardlösung, sondern mit einem strukturierten Use-Case-Check. Der gezeigte Fall ist ein Beispiel dafür, wie eine individuelle Planungslogik aussehen kann. Die eigentliche Aufgabe ist immer, die Logik für Ihren konkreten Planungsfall zu verstehen, mit Ihren Daten zu prüfen und in einem belastbaren Prototypen sichtbar zu machen.

Vom Use-Case-Check zur produktiven individuellen Planungslösung.

Unser Vorgehen ist bewusst pragmatisch: erst Ihre Fragestellung sauber eingrenzen, dann einen Prototyp mit echten Daten erstellen und anschließend auf Basis von Planer-Feedback skalieren und erweitern. Wir müssen dafür Ihr Kernsystem nicht einmal anfassen. Erst später integrieren wir die Lösung in Ihr bestehendes Planungssystem. So wird aus einer Idee kein Großprojekt, sondern ein belastbarer Entscheidungsprozess.

1

Use-Case-Check

Identifikation des dringendsten Pain Points, der im Standard scheitert.

Use-Case-Check anfragen

2

Pilot / MVP

Erstellen einer Lösung für ausgewählte Key User oder eine definierte Datenteilmenge.

3

Skalierung & Stabilisierung

Ausweitung auf alle relevanten Daten, Modelltuning sowie UX- und Prozess-Verbesserungen.

4

Integration

Nahtlose Anbindung an SAP IBP, OMP oder Kinaxis.

Planungsteam arbeitet gemeinsam mit datenbasierten Empfehlungen

Die KI liefert die Evidenz. Der Mensch trifft die Entscheidung.

Gerade bei kritischen Planungsentscheidungen reicht ein Black-Box-Forecast nicht aus. Unsere Lösungen sind bewusst darauf ausgelegt, die Verantwortung beim Planer zu belassen.

Wir legen Wert auf Erklärbarkeit: Jede Empfehlung wird mit Begründung, Datenbasis und Vergleichslogik angezeigt. Planer können Vorschläge prüfen, anpassen und kommentieren. Diese Anpassungen fließen wiederum in das Performance Tracking ein.

So entsteht ein System, das nicht nur Prognosen erzeugt, sondern kontinuierlich lernt, wo die KI gut liegt und wo menschliches Fachwissen den Unterschied macht.

FAQ

Kann SAP so etwas nicht auch?

SAP IBP bietet leistungsfähige Forecasting-Funktionen, Machine Learning und Möglichkeiten zur Integration externer Algorithmen. Unser Ansatz steht dazu nicht im Widerspruch, sondern nutzt genau diese Offenheit.

Entscheidend ist aber: Ein leistungsfähiges Planungssystem allein garantiert noch keine belastbare Planung. In der Praxis geht es oft um die fachliche Feineinstellung der Logik, etwa bei Forecast-Level, Hierarchien, sporadischen Bedarfen, Sondereffekten oder besonderen Planer-Workflows.

prognostica entwickelt die ergänzende Planungslogik für Fälle, die nicht durch Standardparameter oder generische Forecasting-Modelle sauber gelöst werden: etwa BOM-basiertes Cold-Start-Forecasting, individuelle Failure-Rate-Modelle, semantisches Teile-Matching oder spezielle Entscheidungs- und Planungslogiken.

Wir konkurrieren damit nicht mit klassischem SAP-Customizing, sondern ergänzen bestehende Planungssysteme dort, wo methodische Tiefe, reale Datenkomplexität und wirtschaftlich relevante Spezialfälle entscheidend werden.

Wir starten bewusst pragmatisch neben dem bestehenden System. Wenn der Nutzen belegt ist, kann die Lösung in die vorhandene SAP-, ERP- oder Planning-Landschaft integriert werden.

Wann lohnt sich eine ergänzende Planungslogik?

Eine ergänzende Planungslogik lohnt sich vor allem dann, wenn ein klar abgrenzbarer Planungsfall heute viel manuellen Aufwand verursacht, wiederkehrend diskutiert wird oder spürbare Auswirkungen auf Bestand, Verfügbarkeit oder Entscheidungsqualität hat.

Typisch sind Fälle, in denen Standardsysteme grundsätzlich sinnvoll arbeiten, aber einzelne Konstellationen dauerhaft über Excel, Regeln, Schätzungen oder Planer-Erfahrung abgefangen werden müssen. Genau dort lässt sich der Nutzen einer zusätzlichen Planungslogik meist schnell sichtbar machen.

Welche Daten brauchen wir für einen Start?

Das hängt von Ihrem Fall ab. Häufig reichen für einen ersten Prototypen bereits vorhandene operative Daten wie Absatz- oder Verbrauchshistorien, Materialstämme, Stücklisten, Produkt- und Hierarchiemerkmale, Bestandsinformationen oder Planwerte aus.

Entscheidend ist nicht perfekte Datenvollständigkeit zum Start, sondern ob sich die relevante Entscheidungslogik mit realen Daten abbilden und sinnvoll testen lässt. Genau das prüfen wir im Use-Case-Check.

Wie aufwendig ist die Integration?

Zu Beginn bewusst gering. Wir starten typischerweise als eigenständige Lösung neben der bestehenden Systemlandschaft, damit Fachbereich und Planung schnell mit echten Daten validieren können, ohne direkt ein großes IT-Projekt auszulösen.

Wenn der Nutzen belegt ist, kann die Lösung schrittweise angebunden werden, etwa über Dateiimporte, APIs, BI-Strecken oder direkte Übergaben an SAP- und ERP-nahe Prozesse. Die Integrationsarchitektur folgt dem Business Case, nicht umgekehrt.

Bleibt der Planer im Prozess?

Ja. Gerade bei kritischen Planungsentscheidungen ist das zentral. Unsere Lösungen sind darauf ausgelegt, Planer mit Evidenz, Vergleichslogik und transparenten Empfehlungen zu unterstützen, nicht Entscheidungen in einer Black Box zu verstecken.

Der Planer kann Vorschläge prüfen, anpassen und einordnen. So entsteht ein System, das sowohl mathematisch fundierter als auch operativ anschlussfähig ist.

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